BALVI GmbH

XGewerbeanzeige (XGA)

Im BALVI iP werden die Gewerbeanzeigen in einem eigenen Navigationsobjekt angezeigt und können von dort importiert werden. Im Rahmen des Importverfahrens werden die Anzeigen hinsichtlich Validität, Vollständigkeit und Redundanz programmseitig geprüft. Gewerbeanzeigen werden anhand von spezifischen technischen und fachlichen Merkmalen dem entsprechenden Betreiber/der Betriebsstätte im Programm zugeordnet. Die Schnittstelle ermöglicht, automatisiert BEA-konforme Betriebsstätten aus dem Gewerberegister bzw. Stammdatenänderungen nach BALVI iP zu übernehmen. Die Häufigkeit des Abrufs von Gewerbeanzeigen ist im Programm konfigurierbar, empfehlenswert ist ein täglicher Abruf.

Vorteile durch die Nutzung der Schnittstelle

  • Medienbruchfreier Transport
  • Validierte Anzeigen, da auf eine rechtlich verbindliche Schnittstellenspezifikation beruhend
  • Mandanten- und zum Teil überwachungsbezirk-genaue Zuordnung der Anzeigen
  • Hohe Aktualität der Daten

 

Fachlicher Hintergrund

Schemagrafik xGewerbe SST

Schemagrafik der xGewerbe SST

Mit der Änderung der Gewerbeanzeigenverordnung (GewAnzV vom 22. Juli 2014) wurden die rechtlich-verbindlichen Rahmenbedingungen und IT-Standards geschaffen, eine bundeseinheitliche Import-Schnittstelle von Gewerbeanzeigen zu realisieren.

Mittels dieser seit 2016 in den Bundesländern im Einsatz befindlichen Schnittstellen werden alle Gewerbeanzeigen – An-, Um-, und Abmeldungen – medienbruchfrei an die jeweils zuständige Lebensmittelüberwachungsbehörde übermittelt.

Tätigkeiten aus der Gewerbeanzeige werden seitens der Gewerbeämter optional nach der Nomenklatur der Wirtschaftszweigschlüssel übergeben. Die Projektgruppe Stammdaten hat die für die Lebensmittelüberwachung relevanten Wirtschaftszweigschlüssel (WZG-Schlüssel) definiert und sofern möglich ADV-Betriebsarten zugeordnet.

Laut Gewerbeanzeigenversordnung sind Gewerbeanzeigen unverzüglich spätestens jedoch nach 10 Werktagen an die zuständige Überwachungsbehörde zu übermitteln.

Referenzen

Laut der aktuellen Gewerbeanzeigenverordnung dürfen seit dem 01. Januar 2017 Gewerbeanzeigen nur noch digital versendet werden. Eine Bereitstellung der Daten auf Papier ist nicht mehr erlaubt.

Die BALVI xGewerbe Schnittstelle wird in den folgenden Bundesländern eingesetzt:

  • Baden Württemberg
  • Bayern
  • Berlin
  • Brandenburg
  • Hamburg
  • Hessen
  • Mecklenburg-Vorpommern
  • Niedersachsen
  • Nordrhein-Westfalen
  • Sachsen
  • Schleswig-Holstein
  • Thüringen

Entwicklungsstand

Die Schnittstelle wird gem. der vom BMWi verabschiedeten Spezifikation „XGewerbeanzeige zur elektronischen Übermittlung von Daten aus der Gewerbeanzeige an empfangsberechtigte Stellen nach § 3 Absatz 4 der Gewerbeanzeigeverordnung“ realisiert (siehe auch xGewerbe-Spezifikation 1.3).

Seit Mai 2018 wird die Schnittstelle in der Spezifikationsversion „XGewerbeanzeige 1.3“ betrieben. Die Webservice Schnittstelle basiert auf einem, auf dem BALVI Schnittstellenservers (BSS), implementierten Import-Job „Import der XGewerbedatei (OSCI-Transport)“.

Der vom BMWi bereitgestellte CORE.inspector (Java Paket, das eine DatML/RAW-Datei auf formale, syntaktische und fachliche Fehler überprüfen kann) ist im Job integriert. Die Import-Schnittstelle erwartet in einem bereitzustellenden OSCI-Postfach lesbare DatML/RAW (XML)-Datei. Diese XML-Datei wird mittels eines zweiten Jobs „XGewerbe Datenanalyse“ geprüft und nach Zuständigkeit extrahiert und dann in den „Eingangskorb“ des zuständigen Kreises übernommen.

Dokumente

Kontakt

Kundenbetreuung

Bitte wenden Sie sich bei Fragen zur xGewerbe-Schnittstelle an die BALVI-Kundenbetreuung:

Kundenbetreuung
Standorte Lübeck/Potsdam
Tel.: 0451 70280-80
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